indonesia – last stop in SEA

am 20. märz 2016 ist es für mich dann weitergegangen von sri lanka nach kuala lumpur für einen kurzen zwischenstopp und danach weiter nach bali.

am flughafen in denpasar angekommen, stürzten soch glei 100 taxifahrer auf mich und wollten mir ein richtig teures taxi andrehen. ich ließ mich nicht abzocken und handelte von 20€ auf 4€ hinunter. der taxifahrer sollte mich nach kuta bringen, dass 10 min. entfernt vom flughafen liegt. ich bin mit einem mann zum auto gegangen, es war nicht einmal ein offizielles taxi sondern einfach nur sein privatauto. ich dachte mir nicht sonderlich viel dabei und stieg ein. 40 minuten später saß ich noch immer im auto, da das hostel das ich ihm gezeigt hatte einfach richtig weit weg von kuta liegt. mittlerweile war es nachts und dunkel und der ‘taxifahrer’ hatte keinen akku mehr beim handy, somit hatten wir auch kein navi.

nach einer stunde kam ich dann endlich bei dem hostel an. beim surfer dorm hostel in canggu. sie hatten zum glück noch ein bett frei als ich eincheckte. also eigentlich war es kein wirkliches bett. es war nur eine matraze am boden in einem 8 betten schlafraum der nur so wimmelte von mosquitos. aber für 5€ war es echt okay. am nächsten tag entdeckte ich ein süßes cafehaus, eher sehr hipstermäßig. es gab dort alle möglichen gesunden, supertoll aussehenden fruitbowls usw. jedes gericht sah so toll aus, dass man es am liebsten eine halbe stunde fotografiert hätte. das war das leckerste frühstück seit langem. danach machte ich mich auf zum strand.

angeblich sollte dieser nur 2 gehminuten entfernt sein. ich fand einen kleinen abschnitt direkt neben der straße. aber surfschulen oder leute die sich am strand sonnen lassen sah ich nirgendwo. ich fragte die einheimischen die dort am strand ihr essen verkauft haben, wo die surfschulen sind und sie erzählten mir dass ich 20 minuten in die linke richtung gehen soll. ich machte mich auf den weg, ein wenig verwundert dass es angeblich so weit weg sein soll, aber gut. auf den weg dorthin traf ich ebenfalls einheimische, sie meinten dass ich wieder zurück nach rechts gehen sollte. ich kannte mich garnicht mehr aus, vertraute den menschen aber mehr und ging wieder zurück. nach ungefähr 5 minuten war ich dann auch schon bei den ganzen surfschulen. die leute, die am strand ihr essen verkauft habe. hatte einfach gar keinen plan. aber das selbe passierte mir auf bali oft. bevor die leute sagen dass sie es nicht wissen, sagen sie einfach irgendetwas 😀

der strand in canggu war einer der schlimmsten strände die ich je gesehen hatte. der sand war schwarz, von den ganzen vulkanen auf der insel und es lag so viel müll herum. ich habe mir definitiv mehr erwartet von dem stränden auf bali. inmitten der surfer und menschen die sich am strand sonnen ließen kamen auf einmal ziemlich viele mönche auf den strand, die eine zeremonie hatten. sie sangen etwas und warfen hühnchen in das wasser, warteten bis diese wieder an den strand gespühlt wurden und wiederholten den vorgang noch einige male, richtig seltsam.

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am nächsten tag bin ich dann endlich nach kuta zurückgefahren und im funky monkey hostel eingecheckt. das hostel hatte ein cooles pool mit vielen gemütlichen kissen rundherum. man konnte sich in der kleinen gemeinschaftsküche auch den ganzen tag lang gratis pfannkuchen machen. kuta ist im gegensatz zu canngu überhaupt nicht chillig. es ist mega touristisch und jeder will dir etwas verkaufen. dafür gab es dort zahlreiche läden mit wunderschönen sachen die man für ganz wenig geld haben kann, wenn man gut im handeln ist.

am strand dort gab es sogar einen mc donalds und einen starbucks, so touristisch war das ganze. am abend sind wir dann alle in den skygarden gegangen. das ist der angesagteste club in kuta. man bezahlt 6€ eintritt und kann von 5 bis 9 am abend soviel trinken und essen wie man möchte. das buffet ganz oben bei der rooftopbar war köstlich und es gab richtig viel auswahl. wenn man sich einen drink bestellt hat bekam man gleich zwei davon, und die waren ziemlich stark gemischt. dementsprechend schnell war ich auch betrunken 😀 es gab dort 5 floors. electric, house, hip hop, live, usw. da ist echt für jeden geschmack etwas dabei.

nach ein paar tagen sind wir dann mit dem scooter nach sanur gefahren. das ist auf der anderen seite der insel und soll angeblich einer der schönsten strände hier sein. nach einer stunde fahrt sind wir dort angekommen und der strand sah genauso aus wie in kuta. also sehr enttäuschend.

am rückweg hat uns jemand vom auto aus mit gummiringerl abgeschossen, die menschen sind echt verrückt dort.

in einer gemütlichen strandbar in sanur sagte die mitarbeiterin als ich sie gefragt habe zwecks der rechnung – you dont want to stay here ? komische frage, komische leute, komische insel 😀

am 25.3 sind wir weiter vom partyhostel in kuta nach uluwatu. nach einer stunde mit dem uber taxi für das wir nur 80.000 rupiahs bezahlt hatten, was mega günstig war, sind wir in einem total idyllischen homestay angekommen. jeder nennt hier sein resort oder hostel homestay. es war nämlich eines der schönsten hotels in dem ich je war. wir hatten fast den ganzen tag über ein richtig chilliges pool für uns alleine. paradies!

am nächsten tag fuhren wir zum strand. man muss für einen hässlichen strand padang padang 10.000 rupia eintritt zahlen. und das soll angeblich der schönste strand hier sein. ich hatte mir die strände auf bali traumhaft vorgestellt, so wie auf den ganzen fotos aber irgendwie wurde ich bis jetzt nur enttäuscht, vor allem weil ich schon so verwöhnt war mit den traumhaften stränden in sri lanka.

gleich uns eck von unserem homestay fanden wir ein warong (billiges lokalrestaurant). es gab ein buffet wo man insgesamt nur 1-2€ bezahlte. wir haben das erste mal tempeh und alle einheimischen gerichte ausprobiert. jedes schmeckte göttlich und es war so ziemlich alles vegetarisch.

am nächsten tag haben wir eine scooter-tour zum tempel pura luhur gemacht. 30.000 eintritt pro person, also 2€.
der tempel war gar nicht schön, nur die aussicht aufs meer da der tempel direkt an einer hohen klippe gebaut war.
ein affe hat mir dort meine sonnenbrille gestohlen, so schnell kann man gar nicht schauen haben die sie schon in der hand.
frauen sind in dem tempel außerdem nicht erlaubt während der menstruation die treppen des tempels zu besteigen 😀

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am nächsten tag sind wir weiter mit einem uber taxi für zwei Stunden nach ubud. der ort war fast genauso touristisch wie kuta.
wir bezahlten 300.000 rupiah für ein richtig tolles hotelzimmer mit dschungelblick direkt in ubud mit erfrischendem pool.

wir aßen im restaurant soma zu abend. das war das hipster lokal dort, also super healthy fancy organic food. die meistn gerichte oder zutaten auf der speisekarte kannte ich nicht einmal. ich trank einen smoothie mit dateln, kokosnuss, peanutbutter, banane, usw. mega lecker !! dazu bestellte ich mir ein gericht namens sweet and simple mit tempeh, peanutbutter-lime-souce, pumpkin, spinach usw. war mega köstlich aber schon etwas teurer. lauter alternative leute spielten dort trommel, gitarre und meditierten mitten im restaurant. das war ein bisschen seltsam. in ubud sieht man lauter vegane restaurants überall. es ist generell eher mehr eine hipster-city mit lauter teuren hipster-boutiquen.

am nächsten tag haben wir uns auf zum monkey forest gemacht. 40.000 eintritt, also € 2,50. der monkey forest ist richtig schön angelegt mit vielen skulpturen und es sprangen überall affen herum.
die waren diesesmal allerdings sehr zahm. ein babyaffe sprang auf mich. so süß !

nach dem monkey forest fuhren wir weiter zu den reisterassen ein bisschen außerhalb von ubud. wunderschöne aussicht dort und da wir am ende der regenzeit dort waren war alles sehr schön grün.

am abend haben wir uns eine hinduistische zeremonie angesehen. überall stehen kleine opfergaben herum. da bereiten die frauen jeden tag viele kleine schalen aus bananenblätter vor und füllen sie mit blumen, reis usw. und einem räucherstäbchen. diese legen sie dann vor jede tür und auf alle skulpturen. sogar auf unserem roller fanden wir ein kleines schälchen und in der apotheke auf den medikamenten ebenfalls. eine richtig süße tradition.

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am 27.3. sind wir 5 stunden mit einer großen fähre nach lombok gefahren. dafür haben wir nur 2€ bezahlt und die fähre war so bequem. überall gab es sofas zum hinlegen sowieso einen tv.

2 nächte waren wir in kuta, lombok im kirsna resort für 225 pro nacht mit ac und frühstück. wir haben dann mit dem scooter die insel erkundet. die natur hier ist wirklich wunderschön aber die menschen hoer sind einfach nur unfreundlich. alle 5 m läuft dir ein kind mit seinen armbändern zum kaufen entgegen. wenn du eines kaufst kommen alle 100000 kinder und wollen eins verkaufen. so nervig. und das auch beim essen. als würde man 10000 armbänder kaufen wollen.

man muss dort für jeden strand eintritt zahlen. jeder will geld und absolut nichts ist hier umsonst.

am nächsten tag habe ich in der früh yoga am strand für 100.000 rupiah gemacht. es war eine schnelle form von yoga und seeejr anstrengend.
danach hatten wir eine cooking class bei einer richtig lieben frau. sie lernte und wie man die traditionellen gerichte wie gado gado, urap urap, maiscookies, tempeh und tofu macht. alles schmeckte so lecker! wir bezahlten 350.000 rupias für 2 personen.

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am 29.3. sind wir mit dem boot weiter nach gili air. im internet stand dass das letzte public boot für 1€ um 17 uhr fährt. wir waren kurz nach 5 am hafen und die leute dort meinten es fährt heute kein boot mehr aber wenn wir 350.000 zahlen können wir gleich fahren.

schlussendlich handelten wir auf 50.000 pro person herunter und stiegen in das boot. 1 minute später kamen alle anderen leute ins boot. es war ein local boot. die leute haben nur darauf gewartet dass dumme touristen kommen und ihr ticket bezahlen. so dreist und hinterhältig!

angekommen in gili air regnete es wie in strömen. wir fanden ein süßes bungalow im sandy beach resort mit outdoorshower und pool ! auf der insel gab es nur chillige reggae bars und jeder möchte dir einen mushroomshake verkaufen.

am zweiten tag haben wir uns fahrräder und taucherbrillen ausgeborgt, da es auf der insel keine autos oder mopeds gab und man anscheinend richtig gut schnorcheln kann.

die insel ist so klein, dass man in einer stunde ca. um die ganze insel gefahren ist mit dem rad. die straßen sind allerdings schrecklich zum fahren und die fahrräder fiehlen fast auseinander. ein fahrrad kostet 40.000 pro tag und ein scooter kostet am festland 50.000 pro tag ^^

am zweiten tag haben wir im meer gleich zwei rießige wasserschildkröten entdeckt. so süß! wir sind nur ca 10 m vom strand ins wasser hineingegangen. ein absolutes paradies hier !!!

alle einheimischen sagen immer hey brother und hey sister zir begrüßung. das klingt iwie so komisch aber ist echt nett gemeint von ihnen.

lombok ist eine muslimische insel, deswegen reden die meisten männer nur mit männern und ignorieren die frauen.

nach ein paar chilligen tagen sind wir weiter für 5 minuten mit dem boot nach gili meno, die zweite von den drei gili-inseln. es ist eine sehr sehr ruhige insel. alles war ein bisschen teurer als auf gili aor ausser die unterkünfte. jeder war froh wenn er ein zimmer vermieten konnte da es gerade low-season war und fast keine touristen auf gili meno halt machten.

wir haben beim tauchen wieder schildkröten gesehen und waren am abend immer in der sasa bar was trinken. das ist auch die einzige bar dort.
die locals haben uns dann fübergewunken, dass wir mit ihnen chillen sollen. dann saßen wir den ganzen abend gemütlich mit den einheimischen im kreis, teilten köstliches essen und tranken frischen reiswein. sharing is caring lautet das motto von ihnen. von der bar aus konnten wir sogar die partymusik von gili-trawangan hören.

deshalb machten wir uns am nächsten tag auf nach gili-t. die letzte gili insel. dort haben wir im hostel pia und julian von malaysien wieder getroffen und sind mit ihnen am abend in doe XL bar gegangen. dort bekam man, wenn man sich 2 cocktails kauft eine große shisha gratis dazu. man konnte auch brettspiele spielen sowie dart, was betrunken richtig spaß machte.

am nachtmarkt der nur 2 minuten zu fuß entfernt war von unserem hostel haben wir immer abendgegessen. man durfte sich vom buffet 5 sachen aussuchen und bezahlt dafür 1€. das essen schmeckte göttlich und ich habe dort immer sehr viel protein gegessen weil sie überall tempeh und tofu haben. leider ist das essen dort sehr fettig.

die leute hier auf der insel waren immer komplett erstaunt dass ich gado gado, urap urap usw kenne da die meisten touristen nämlich immer nur western food wie pizza pasta usw. essen.

ich entdeckte sogar ein österrechisches restaurant mit kasnockn, germknödel, schnitzel usw.
die besitzerin ist von wels und schon seit 9 jahren dort. wir haben allerdings nie dort gegessen weil die preise echt nicht soo billig waren. zumindest nicht so billig wie am nachtmarkt 😀

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am 7.4. sind wir mit dem speedboot weiter nach nusa lembongan gefahren, da wir eine schnorcheltour zu den mantarochen machen wollten. leider waren dort keine mantorochen seit 10 tagen mehr. wir wohnten dort im ketut hostel für 250.000 mit ac, breakfast und pool am strand. saugeil & so nette leute!

am 9.4 sind wir dann wieder zurück nach kuta auf bali, da mein heimflug schon in 3 tagen war.
ich ging shoppen und kaufte souveniers für meine familie und freunde. mittlerweile bin ich richtig gut im handeln, so dass die verkäufer am schluss schon eher ärgerlich aussahen. das ist immer ein gutes zeichen. sobald sie nicht mehr lachen hast du einen gutes preis herausgeschlagen. ich habe fast immer 75% des preises runtergehandelt 😀

für 2 nächte haben wir im geilsten hotel ever gewohnt. im 4 points season. mit rießen pool und whirlpool, rooftop pool mit poolbar
das pool im erdgeschoß ist so rießig, dass wir verstecken spielen konnten ^^ wir hatten sogar ein eigenes fitnessstudio.
das zimmer war ebenfall traumhaft schön und wir hatten das geilste und größte bett überhaupt.

jedesmal bevor man ins hotel durfte musste man einen securitycheck machen. das frühstücksbuffet für 10€ ließen wir uns auch nicht entgehen. man konnte alles essen was man wollte und ich hab noch nie so gut gefrühstückt – und das heißt echt etwas 😀 die auswahl war gigantisch!!

wie haben danach im whirlpool relaxed und sind am abend wieder in unserem geliebten skygarden essen und trinken gegangen.
diesesmal war es dort extrem voll und man musste sich für alles ewig anstellen.

an meinen allerletzten tag checkten wir von unserem tollen resort aus jnd übersiedelten erneut ins captain goose hostel. wir trafen uns mit julian und pia zum surfen. zum glück schaffte ich es dass ich in indonesien noch einmal surfen konnte. der strand ist zwar bei weitem nicht so gut wie in sri lanka aber ein paar mal kam ich schon zum stehen auf dem surfbrett.

am abend hatte ich im hostel einem tattootermin. dort arbeitet nämlich einer der selt 6 jahren ein tattoostudio hat und im hostel die ganzen wände bemalt. ich fragte ihn ob er mir ein tattoo machen könnte und er freute sich sehr darüber weil er bis zu diesen zeitpunkt immer nur einheimische tattooviert hatte und nie einen touristen. für 40€ stach er mir auf dem bett unseres hostelzimmers zwei tattoos. eine kleine welle hinter dem ohr und eines beim knöchel.
alle anderen tattoostudios die ich gefragt habe wollten ca. € 170 dafür. da das meine ersten tattoos mit der maschine waren war ich anfangs ekn bisschen nervös aber erkannte schnell, das die maschine bei weitem nicht so schmerzhaft war wie das bambustattoo. die welle hinter dem ohr spürte ich nicht einmal.

wir wurden dann erst gegen mitternacht mit den tattoos fertig und merijn hohlte mir vom inder mein lieblingsgericht. ein masala thosai.

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am nächsten morgen musste ich bald auf, da mein flieger um 10 Uhr vormittags war. schweren herzens machte ich mich auf zum flughafen. ich musste in singapur 6 stunden auf den nächsten flug nach abu dhabi warten. der flughafen dort ist rießig und es gab ein eigenes kino, ein pool, ein fitnessstudio und vieles mehr. da vergang die zeit wie im flug. nach 30 stunden unterwegs kam ich dann am 13.4. komplett erschöpft zu hause an und hatte sofort wieder fernweh und einen rießen großen jetlag.

1 Comment

  1. Hey, that’s porufwel. Thanks for the news.

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