2 weeks in sri lanka – wie ich mich in das land verliebt habe

am 6 märz 2016 bin ich und merijn dann drei stunden weitergeflogen nach colombo, sri lanka mit air asia um € 63,00.
air asia ist richtig billig im ganzen asiatischen raum aber man hat echt nicht sonderlich viel platz, die sitze sind unbequem und man bekommt meistens nicht einmal ein wasser zum trinken.
dafür ist es sehr günstig und ich bin so gut wie immer damit geflogen.

angekommen am flughafen hab ich mich erst einmal um das visum kümmern müssen. ich hab mich ewig anstellen müssen. in sri lanka gibt es kein kostenloses visum. für 39 tage bezahlt man € 30,00. das war das einzige land das ich bereist habe wo das visum etwas kostet.

die erste nacht hab ich dann in negombo verbracht, da es ganz in der nähe vom flughafen ist und ich erst sehr spät angekommen bin.
am nächsten tag bin ich dann mit dem localbus, welcher sooo günstig ist, weitergereist nach hikkaduwa. in einem 8betten zimmer hab ich dort geschlafen. die betten waren so richtig schmal und es gab nur einen ventilator. und dass bei 36 grad. dementsprechend viel schlaf bekam ich dort auch. am nächstem tag habe ich mir eine schildkröten auffangstation angesehen. dort waren richtig viele wasserschildkröten die nur einen tag alt waren. so süß!

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am nächsten tag bin ich weitergefahren nach unawattuna mit dem localbus. man bezahlt für drei stunden fahrt einen euro oder weniger. richtig günstig, dafür ist der bus immer gestopft voll, es gibt keine klimaanlage oder ähnliches und der gang ist richtig schmal. also mit dem rucksack hat man da schon leichte probleme durchzukommen. zudem bleibt der bus nie richtig stehen, also man kann hineinspringen ?

angekommen in dem richtig süßen ort unawattuna haben wir für €16 ein doppelzimmer bekommen mit dem bequemsten bett. und mit klimaanlage, denn die braucht man in sri lanka dringend.

in den chilligen restaurants gibt es überall rottis, gefüllt mit allem was es gibt .. kartoffeln, gemüse, banane, nutella, coconut, uvm. richtig lecker und es kostet alles ungefähr einen euro.

an den zahlreichen strandbars gab es statt normalen liegen nur bequeme betten mit polstern. dort konnte man den schönsten sonnenuntergang ansehen und dabei bei der happy hour ein paar cocktails trinken.

in der nähe gab es eine burg direkt am meer die im besitz von den holländern ist, und die mussten wir uns natürlich auch mit dem scooter ansehen. war richtig süß wie eine miniaturstadt eingerichtet.

am abend sind wir zu der bekannten dschungle-beach party gefahren. die location dort war genial. auf einem richtig süßen strandabschnitt mitten im dschungel waren bars aufgebaut und eine tanzfläche wos meistens nur electric musik gab, aber hin und wieder war zum glück auch ein hip hop song dabei. ich glaube, ich werd mich nie mit electric musik anfreunden können.
die meisten leute auf der party hatten sich extasy eingeschmissen und waren richtig amüsant zum zuschauen.

ein paar tage später sind wir weiter nach weligama. alle leute haben uns gesagt dass es dort so toll sei aber dort angekommen, war eigentlich nichts toll.
die menschen waren nicht sonderlich freundlich, wir konnten so gut wie keine touristen sehen und unser hostel war furchtbar zum schlafen. es war so heiß, da es keine klimaanlage gab, dass ich kein auge zubrachte die nacht. das einzige was wirklich toll war an weligama war dass es dort den besten anfänger surfstrand gegeben hat.

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daher sind wir weiter zum nächsten ort mirissa gefahren, der nur 10 minuten mit dem scooter entfernt war und sind dann jeden tag zurück nach weligama zum surfbeach gekommen um eine stunde zu surfen.

für nur € 1,50 konnte man sich eine stunde lang ein surfboard ausborgen. wir hatten uns am anfang für eine stunde einen lehrer gebucht, aber der war genau 10 minuten mit uns im wasser und dann war er auch schon wieder verschwunden. toller lehrer. die anderen schüler hatten alle einen top motivierten lehrer der sie anfeuerte. also hat uns unser lehrer nicht sonderlich viel gebracht. am anfang tat ich mir unheimlich schwer beim surfen da ich nie wusste wann man aufstehen muss und ich jedes mal gleich herunterfahl und haufenweise salzwasser schluckte. ich hab mir auch, so tollpatschig wie ich bin, die finger und mein knie aufgeschlitzt. am zweiten tag wurde das ganze dann endlich besser und ich konnte oft aufstehen und zum strand surfen.

da wir eigentlich mehr leute kennen lernen wollten, schauten wir uns immer nach schlafsälen um, aber die waren überall in sri lanka viel teurer als doppelzimmer. somit war ich echt froh dass ich nicht alleine war. so konnte ich richtig viel geld sparen und wir hatten immer ein richtig tolles zimmer für wenig geld für uns alleine.

was in sri lanka echt oft komisch war, war dass viel einheimische auf der straße herkommen und meinen dass sie dich im restaurant oder sonst wo gesehen haben und dass sie der cousin vom besitzer unseres hostels sind. sie tun immer auf richtig freundlich, wollen dir etwas cooles zeigen und verlangen dann trinkgeld ?

in mirissa gefahl es mir am meisten von all dem orten in sri lanka. die menschen dort waren die freundlichsten und hilfsbereitesten menschen die ich je gesehen hatte. wir bekamen jeden tag ein grandioses typisch sri lankisches frühstück. da gab es dann hoppers und rottis mit dhal und einer scharfen coconut souce. dann bekamen wir immer papaya, banane und ananas, da diese drei früchte dort saison hatten und es die überall gab.
hin und wieder bekamen wir pancakes mit einer scharfen kokosnussfüllung mit ingwer. schmeckte richtig speziell aber so gut. auch das porridge dort ist ganz anders. es besteht nicht aus haferflocken wie bei uns, sondern aus kurakkan. das ist ein richtig gesundes pulver dass ein bisschen wie beton aussieht ? es schmeckt richtig gesund und ist einmal was ganz anderes als man kennt. einmal bekam ich einen warmen shake aus kokosnussmilch mit avocado und reis. richtig seltsam aber schmeckte lecker, wenn man so wie ich auf gesunde sachen steht.

der besitzer des pearl hotels in mirissa gab uns den tipp, zum secret beach zu gehen. dieser war richtig schwer zum finden da man durch den wald laufen muss und nirgends wege waren aber dort angekommen erwartete uns der tollste strand den ich bisher gesehen hatte. ein kleiner chilliger strandabschitt wo es ein paarl liegen gab und sogar eine reggae bar. ich konnte dort stundenlang liegen und den rießigen wellen zusehen, die sich über den felsen überschlugen.

am abend habe ich öfters ein traditionelles sri lankisches curry gegessen. es war ganz anders als das in thailand oder indien, da es nicht flüssig war. man bekommt 5-6 verschiedene currys auf dem teller serviert – natürlich mit reis.

das lustige an den apotheken in sri lanka ist, dass die alles verkaufen. sogar nutella und käse ? die medikamente dort sind extrem billig!

wir fragten den besitzer des feathers guesthouse in mirissa ob wir uns sein tuk tuk ausborgen konnten, da wir unbedingt einmal probieren wollten wie es ist ein tuk tuk zu fahren. es ist auf jedenfall sehr viel schwerer als es aussieht aber nach ein paar startversuchen konnten wir schon herumdüsen, was ein richtig cooles gefühl war.

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nach ungefähr 4 tagen mussten wir dann auch schon weiterfahren, da es nich so viele andere tolle orte zu entdecken gab und wir insgesamt nur zwei wochen zeit hatten.
unsere nächste station war der yala nationalpark. wir haben dann gleich die safari für € 28 gebucht und wurden am nächsten tag um 4 aufgeweckt da es dann schon zur safari ging.
mit dem jeep sind wir dann losgefahren. insgesamt 5 stunden sind wir herumgefahren und mein po tat danach so richtig weh, da die straßen dort natürlich alles andere als eben waren.

wir haben bären, elephanten, krokodile, vögel, wildschweine uvm. in freien wildbahn gesehen. die fahrer des jeeps meinte die ganze zeit wir müssen zu der stelle wo die leoparden sind. dort haben wir dann 20 minuten gewartet, mit 5 anderen jeeps. als würde dort ein leopard vorbeispazieren. also wenn ich ein leopard wäre würde ich nicht genau dort vorbeispazieren wo 100 leute auf mich warten.

in sri lanka gab es jeden tag einen stromausfall. das war ziemlich nervig, denn es hatte jeden tag um die 36 grad und dann ohne klimaanlage zu schlafen war so gut wie unmöglich. ich
musste auch jeden tag im dunklen duschen da der stromausfall meistens eintrat wenn es dunkel wurde ?
leider gab es auch fast nie fruchtshakes, da sie keine machen konnten ohne strom und es hatten nur die teuren lokale einen generator aber da wir geld sparen wollten aßen wir meistens in billigen läden.

am 16. märz sind wir mit dem bus für 3 stunden weitergefahren nach ella. dort ist es nämlich viel kühler da es viel höher liegt. wir brauchten nicht einmal einen van oder klimaanlage. traumhaft!
wir haben dort drei nächte im camilla hotel geschlafen. normalerweise kostet es 6000 rupia aber wir bekamen es für 3700 rupien pro nacht mit einem so leckeren frühstück. ich kann das hotel nur empfehlen, da es sehr zentral ist und die mitarbeiter richtig freundlich sind.

wenn man sich ein moped ausleihen möchte kostet es dort für einen tag 1500. viel teurer als am strand.
wir sind dann zum wasserfall gefahren und zum aussichtspunkt hinaufgewandert. dort war die aussicht einfach mega. überall teeplantagen soweit man sehen kann. das blöde an ella war, dass es dort keinen bankomaten gab der funktionierte. somit mussten wir eine halbe stunde mit dem auto fahren, bis wir zu einem geldautomaten kamen.

auf denn weg zum bankomaten (dort ATM gennant) fragten wir einheimische nach gasoline (tank). sie meinten, dass die nächste tankstelle 10 km entfernt war. dann sah ich ein schild mit gasoline ca. 1 m entfernt von ihnen. also der nachbar verkauft auch tank. die leute dort haben einfach keinen plan von irgendwas meistens.

was mir in sri lanka extrem aufgefallen ist, ist das es von deutschen nur so wimmelt. überall sprechen die leute deutsch und alle einheimischen kennen dort auch österreich.

am letzten tag dort machten wir einen kochkurs wo wir das traditionelle sri lankische curry kochten. wir bezahlten 1500 rupien dafür. der kochkurs war richtig interessant, wir machten 6 verschiedene curryarten. unter anderem auch ein jackfruit curry, welches scharf aber erstaunlich lecker war. alles wir dort mit kokosnussöl gekocht weil es einfach viel günstiger ist als jedes andere öl. in jedem gericht ist kokosnuss enthalten. sie haben dort sogar einen hocker mit einer hobel wo man die kokosnuss aushöhlen kann. es gibt dort orange und braune kokosnüsse. die braune ist teurer und zum essen sowie zum trinken geeignet und die orange ist billiger und man kann sie nur trinken.

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am 19.3 sind wir mit dem zug von ella nach colombo gefahren. insgesamt 10 stunden dauert die zugfahrt. zum glück haben wir erste klasse gebucht und hatten eine klimaanlage, tv und echt bequeme sitze.

auch die teenager in sri lanka sind mega freundlich. sie grüßen einen immer und die kleinen kinder sagen immer hallo und winken dir zu. so süß. ich hab noch nie so freundliche und glückliche leute wie in sri lanka gesehen. sie haben so wenig aber sind richtig zufrieden.

7 Comments

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